Langjähriger Kreisvorsitzender BYRSKI wiedergewählt

KREFELD. Mit einem neuem Vorstand starten die Jungen Liberalen Krefeld (JuLis) in den Kommunal- und Europawahlkampf. Der Kreisvorsitzende Dennis BYRSKI führt die JuLis nun in einer fünften Amtszeit. Daneben beschäftigten sich die JuLis mit einem Strategiepapier zur Kommunalwahl. Dieses beinhaltet vor allem die deutliche Abgrenzung von der CDU.

Die Mitglieder der Jungen Liberalen bestätigten auf ihrem Kreiskongress in der vergangenen Woche in der Gaststätte „Zum Fischelner Burghof“ den langjährigen Kreisvorsitzenden Dennis BYRSKI einstimmig für eine fünfte Amtsperiode. Der 24-Jährige studiert Volkswirtschaftslehre in Köln. BYRSKI kandidiert bei der Kommunalwahl im Wahlkreis Dießem und auf der Ratsreserveliste für die FDP. Neuer Stellvertreter ist Alexander SCHMITZ (23) aus Bockum. SCHMITZ studiert Latein und Religion auf Lehramt. Der Student der Mathematik Hans-Christian TENBERG (24) vervollständigt als Schatzmeister den geschäftsführenden Vorstand.

Als Beisitzer bestätigt wurde der kaufmännische Angestellte Thomas HEYLIGERS (26). Neu im Vorstand sind der Abiturient Cornelius DIEDERICH (18)  und die Außenhandelskauffrau Yara VON BÖHLEN (22). Die ehemalige Pressesprecherin Clarisse HÖHLE ist nicht erneut zur Wahl angetreten.

Neben den Personalwahlen beschäftigten sich die Mitglieder der Jungen Liberalen mit einem Strategiepapier zur Kommunalwahl. Nach einer kontroversen Debatte beschlossen die JuLis für den Kommunalwahlkampf eine deutliche Abgrenzung zur CDU. Die Jungen Liberalen stellen fest: „Der Oberbürgermeister gehört der CDU an. Der für die Finanzmisere verantwortliche Kämmerer gehört der CDU an. Die Stadtdirektorin gehört der CDU an. Die Verwaltung wird von der CDU geführt und damit ist auch die CDU für deren chaotisches, zögerliches und bürokratisches Verhalten verantwortlich. In den vielen Jahrzehnten von CDU-Verwaltungsvorständen und einer CDU-Dominanz im Rat, nahmen und nehmen Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit unserer Stadt Stück für Stück ab.“

BYRSKI führte beim Kongress aus: „Bei den Kommunalwahlen setzen nicht nur SPD, Linke und Grüne unsere Zukunft aufs Spiel, sondern auch und gerade die Union. Sie hatte in den letzten Jahrzehnten Gelegenheit unter Beweis zu stellen, wie sie es mit unseren Zukunftschancen und der Generationengerechtigkeit in unserer Stadt hält. Dabei hat sie auf ganzer Linie versagt und abgewirtschaftet. Deshalb sagen wir „Gelb statt Schwarz“. Damit Krefeld endlich wieder zurück auf Kurs kommt.“