JuLis fordern papierlosen Rat

KREFELD. Die Jungen Liberalen Krefeld (JuLis) fordern angesichts einer aktuellen entsprechenden Beschlussvorlage der Stadtverwaltung Duisburg erneut die Einführung der papierlosen Arbeitsform auch im Rat der Stadt Krefeld.

Dazu erklärte der Kreisvorsitzende der JuLis Dennis BYRSKI: „Die massenhafte Verwendung von Papier für Verwaltungsvorlagen und Protokolle im Stadtrat verursacht jedes Jahr hohe Druckkosten, die durch die Umstellung auf eine papierlose Arbeitsweise vermieden werden könnten. Eine solche Umstellung schafft mehr Transparenz und Effizienz und dient dem Umweltschutz. Mittels Tablet-PCs oder Laptops ist ein schnellerer Zugriff auf Unterlagen im Ratsportal möglich und beschleunigt die Kommunikation. Diese entscheidenden Vorteile können im Zeitalter der digitalen Medien nicht dauerhaft ignoriert werden.“

„Die Beschlussvorlage der Stadtverwaltung Duisburg zeigt, dass die Einführung des papierlosen Rats erhebliches Einsparpotenzial bietet: während in Duisburg nach Berechnungen der Stadtverwaltung durch die Umstellung auf papierlose Form jährlich 186 500 Euro eingespart würden, ließen sich vergleichbare Summen sicherlich auch in der Stadt Krefeld einsparen, deren Rat mit einer Größe von 58 Mitgliedern mit dem aus 74 Personen bestehenden Rat Duisburgs  durchaus noch vergleichbar ist“ , so BYRSKI.

„Dass die aktuelle Beschlussvorlage zudem von der Duisburger Stadtverwaltung selbst stammt, verdeutlicht, dass die Einführung von elektronischer Gremienarbeit insbesondere unter ökonomischen Gesichtspunkten objektiv sinnvoll und nicht etwa Ausfluss von bloßer Technikbegeisterung ist.  Nicht nur die Duisburger Beschlussvorlage, sondern auch die bereits erfolgte Umstellung im Rat der Stadt Tönisvorst zeigt, dass der Weg hin zum papierlosen Arbeiten gangbar und angesichts zahlreicher Vorteile gegenüber der bisherigen Arbeitsform auch in Krefeld nun endlich zu beschreiten ist.“, sagte BYRSKI abschließend.