Mehr Demokratie und Transparenz wagen

KREFELD. Die Jungen Liberalen Krefeld fordern eine stärkere Bürgerbeteiligung bei wichtigen kommunalen Entscheidungen, mehr Transparenz der kommunalen Gremien, sowie eine offenere Kommunikationspolitik der Stadt mithilfe des Internets, insbesondere des Web 2.0.

Dazu haben die JuLis Krefeld einen Drei-Punkte-Plan erarbeitet. Dennis BYRSKI, der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen erläutert: „Auch wenn das Internet und Web 2.0 keine neuen Errungenschaften sind und die Stadtverwaltung schon jetzt hervorragende Angebote hat, ist eine weitere Verbesserung und Anpassung an neuentstehende Möglichkeiten notwendig. Das Internet bietet Optionen der Transparenz und Partizipation, die auch genutzt werden müssen.“

„Wir fordern deshalb erstens (1) die Durchführung eines Bürgerhaushaltes in den Haushaltsberatungen für das Jahr 2012, mit dessen Hilfe eine Prioritätsliste für Einsparungen und Ausgaben erstellt werden könnte. Dies könnte in Form eines Online-Forums mit Bewertungs- und Kommentarfunktion geschehen und war in anderen Städten, wie zum Beispiel zuletzt in Stuttgart, sehr erfolgreich. Wir fordern zweitens (2) die Übertragung der öffentlichen Ratssitzungen und wichtigen Ausschusssitzungen im Internet. Jeder interessierte und engagierte Bürger soll so unkompliziert die Möglichkeit haben, sich via Internet über politische Entscheidungsprozesse zu Informieren und insbesondere Redebeiträge live zu verfolgen. Drittens (3) fordern wir die Erarbeitung eines umfassenden Konzeptes zur Nutzung von Facebook, Twitter und Co. Die gute Arbeit der städtischen Institutionen, zum Beispiel der Mediothek oder der Burg Linn würdigen wir dabei ausdrücklich. Das Konzept muss insbesondere auf die Besonderheiten einer Web 2.0 Kommunikation Rücksicht nehmen. Dies bedeutet eine zeitnahe und freundliche Berichterstattung mit Hintergrundinformationen und Fotos. Ein gesamtstädtischer Auftritt und weitere kommunale Institutionen sollten bald folgen.“ erklärte BYRSKI.