Schwarze Kunst für den Ostwall

KREFELD MITTE. Die Jungen Liberalen Krefeld zeigen sich erfreut über die Idee des Krefelder Künstlers Gerhard Baltes den Ostwall in einem Kunstprojekt schwarz einzufärben, merken aber an, dass zur Unterstützung keine Haushaltsmittel der Stadt verwendet werden dürfen.

Der Kreisvorsitzende der JuLis Dennis BYRSKI erklärte hierzu: „Krefelder bekommen die Chance, ihre Innenstadt in einem anderen Blickwinkel zu betrachten und erhalten einen interessanten Einblick in die Welt der Farben. Viel zu oft wird Krefeld als eine graue Stadt wahrgenommen. Das Extremum der Schwarzen Farbe eröffnet die Möglichkeit, Details des Ostwalls zu erkennen. Solche Aktionen könnten Tagestouristen nach Krefeld locken, die Ihre Betrachtung der schwarz-eingefärbten Straße mit einem Einkauf in der Innenstadt verbinden.

Interessante Ideen und künstlerische Projekte machen eine Stadt erst lebenswert. Kultur findet allerdings nicht nur in Institutionen, wie Theatern statt, sondern könnte auch hautnah bei einem Spaziergang erlebt werden.“

 „Dabei dürfen allerdings angesichts der Haushaltslage der Stadt keine städtischen Mittel für die  Farbe oder das Streichen verwendet werden. Die Stadt sollte allerdings vermittelnd tätig werden und sich eindeutig zu diesem Ereignis bekennen. Eigentümer, Händler und Sponsoren sind bei der Finanzierung gefragt. Allerdings ist von einer Win-Win-Situation auszugehen. Der Ostwall rückt nach seiner Erneuerung in den letzten Jahren auch künstlerisch in den Mittelpunkt, Händler könnten mit Touristen rechnen und Kulturstiftungen unterstützen ein einzigartiges Projekt.“, ergänzte BYRSKI.