Verdrossenheit ist keine Kampagnenstrategie

KREFELD. Die Jungen Liberalen Krefeld e.V. (Julis) bedauern die Aussage des Oberbürgermeisterkandidaten der CDU, durch eine möglichst niedrige Wahlbeteiligung die ausreichende Anzahl an Stimmen erhalten zu wollen.

„Einem Kandidaten einer demokratischen Partei und einem potentiellen Oberbürgermeister steht es nicht gut zu Gesicht seine Siegeschance auf die Politikverdrossenheit vieler Bürger zu setzen.“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Krefeld, Alexander SCHMITZ.

183.000 Bürger sind im September zur Wahl aufgerufen. Herr Vermeulen geht jedoch davon aus, dass er lediglich 36.000 Stimmen zum Wahlsieg benötigt. „Wenn Herr Vermeulen von einer niedrigen Wahlbeteiligung überzeugt ist, dann sollte er doch in eigenem Interesse als Demokrat dagegenwirken und versuchen die Bürger unserer Stadt für die Angelegenheiten und die Themen zu begeistern, damit am Ende möglichst viele Wähler von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen.“, erklärt SCHMITZ.

Die Pressesprecherin der Jungen Liberalen Krefeld e.V., Clarisse HÖHLE, ergänzt abschließend: „Gerade im Hinblick auf die langjährige Arbeit aller politischen Jugendorganisationen in Krefeld, bei der es vor allem darum geht junge Bürger unserer Stadt für Politik zu begeistern, schmerzt es sehr, solche Aussagen eines Oberbürgermeisterkandidaten zur Kenntnis nehmen zu müssen.“