Mehr Kultur in der Fabrik

KREFELD MITTE. Die Jungen Liberalen Krefeld fordern von der Kulturfabrik Krefeld einen Ausbau ihres kulturellen Programms, um den gezahlten Subventionen gerecht zu werden.

Schon seit längerer Zeit ist auffällig, dass die Anzahl der Partys zunimmt, Veranstaltungen allerdings immer wieder abgesagt werden. Dazu die JuLI-Vorsitzende Joana HORCH: „Jahrelang war die Kulturfabrik in Krefeld überregional bekannt als Bühne für neue Künstler, Bands, Musiker, für Lesungen und Comedy. Gerne hat die Stadt Krefeld für diese kulturelle Bereicherung Subventionen gezahlt. Die Zunahme der Partys führt allerdings zu der Frage, ob sich die KuFa nicht von ihrer eigentlichen Aufgabe entfernt. Mit dem Schwerpunkt Diskothek stände sie nämlich in direkter Konkurrenz zu anderen Krefelder Betreibern, so dass eine Förderung einen freien Wettbewerb in Krefeld erheblich verzerrt.“

„Wir fordern keineswegs die Streichung der Subventionen, doch erwarten, dass die Kulturfabrik Krefeld wieder ihrem Namen gerecht wird. Jungen Künstlern eine Plattform zu bieten, führt zu einer Bereichung des städtischen Lebens – besonders für Junge Menschen. Dies schliesst Partys natürlich nicht aus, besonders vor dem Hintergrund, dass auch in diesen eine gewisse Musikrichtung dargestellt wird. Insgesamt ist allerdings darauf zu achten, dass die Veranstaltungsplanung nicht von denen übernommen wird, die hinterher auch engagiert werden“ fügte HORCH hinzu.