Gondolieri gehören nach Venedig!

KREFELD. Die Jungen Liberalen Krefeld (JuLis) halten den neuesten Vorschlag vom SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Ulrich Hahnen für wahnwitzig. Hahnen beabsichtigt, den Krefelder Westwall nach der Kommunalwahl mit einer künstlichen Gracht zu verschandeln.

Dazu erklärte die JuLi-Kreisvorsitzende Joana HORCH: „Krefeld braucht keine neuen Wasserwege, sondern intelligente und vernünftige Ideen, um auch in Zukunft attraktiv zu bleiben. Den Westwall auszuheben und mit Wasser zu füllen, würde nicht nur wichtige Parkplätze abschaffen und dem Krefelder Stadtmarkt ein künstliches Ende bereiten, sondern die ohnehin schon hoch verschuldete Stadt weiter in den Ruin treiben.“

„Schon heute schafft Krefeld es kaum seine Naherholungsgebiete sauber und instand zu halten. Wie verschmutzt eine solche Gracht schon nach kurzer Zeit wäre, mag ich mir gar nicht ausmalen. Von Krefelder Gondolieri auszugehen oder die Gracht als Touristenattraktion zu feiern, ist pure Träumerei“, so HORCH weiter. „Krefeld braucht nicht mehr, sondern weniger Schulden und eine fundierte Finanzpolitik. Nicht nur der Bau würde unnötiges Geld kosten, sondern auch langfristig sorgt eine Gracht für erhebliche Zusatzausgaben.“

„Gondolieri gehören nach Venedig und nicht in die Seidenstadt. Die SPD sollte sich besser vom eigenen Steuermann trennen, statt neue zu fordern. Wenn Herrn Hahnen Grachten so gut gefallen, sollte er vielleicht über einen Umzug nach Amsterdam oder Venedig nachdenken. Ohne seine wahnwitzigen Ideen würde es Krefeld deutlich besser gehen“, erklärte HORCH abschließend.